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Das linke Seitenschiff

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Der Kreuzweg: Franz Georg Goldkuhle (1849-1900) hat im Hintergrund einiger Stationen des von ihm geschaffenen Kreuzwegs Kirchen und Häuser aus seiner Westfälischen Heimat dargestellt:

3. Station: Kirche „Maria zur Wiese“ und Altstadthäuser aus Soest; 12. Station: Dom und Busdorf-Kirche zu Paderborn; 13. Station: Kloster Bödexen, Kreis Warburg. In die 6. Station wurde bei der Restaurierung des Kreuzwegs in den 1920er Jahren die Bochumer Propsteikirche in den Hintergrund eingefügt.


Die beiden Rundfenster über den Seitenaltären stammen wie das Perpetuafenster von Ludwig Baur (1904-1977).

Für die Fenster der Seitenschiffe wählte Egbert Lammers (1908-1996) eine hell gehaltene Verglasung um dem Kirchenraum einfallendes Licht zu geben.

Er nimmt in seinen abstrakten Formen die Bewegungsrichtung von unten nach obenaus den zentralen Chorfenstern auf. Es scheint, als habe sich Lammers bei der Formgebung durch die Schattenrisse aufragender Äste und Zweige inspirieren lassen.

Demgegenüber schafft in den ebenfalls von ihm entworfenen vier seitlichen Chorfenstern die Farbintensität durch größere geschlossene Farbflächen einen harmonischen Übergang von den Chorfenstern mit figürlichen Darstellungen zu den abstrakten Formen der Fenster der Seitenschiffe.


Im Mittelschiff hängt seit 1983 eine Strahlenkranz-Madonna „Maria, Königin des Friedens“.

Die Statue ist eine originalgetreue Replik einer gotischen Doppelmadonna (entstanden um 1500), die heute im Erzbischöflichen Diözesanmuseum in Paderborn ausgestellt ist.

Am 39. Jahrestag der Zerstörung Bochums durch einen Bombenangriff (4.11.1944) wurde sie in einer ökumenischen Betstunde geweiht.